Flöhe bekämpfen: Diese Mittel helfen!

Flöhe bekämpfen in Haus und Garten

TelefonanfrageMailanfrage
MO. – Fr. 8 – 16 Uhr: 0157 58 22 56 27

Der Gedanke an Flöhe im Haus oder der Wohnung löst bei den meisten Menschen schon Juckreiz und Panik aus. Der Juckreiz ist meist auch der unangenehmste Begleiter eines Flohbefalls. Dabei ist ein Befall mit Flöhen meist nicht auf unzureichende Hygiene zurückzuführen. Flöhe werden meistens durch Tiere in die Wohnung eingeschleppt.

Ein Befall durch Flöhe kann in unterschiedlichen Schweregraden auftreten. Einen Flohbefall an ihrem Haustier können Sie mit Flohbekämpfungsmitteln aus dem Handel bekämpfen. Problematischer und komplizierter wird die Bekämpfung, wenn es sich um einen etablierten Flohbefall handelt. Hierbei finden die verschiedenen Entwicklungsstadien von den Flohlarven bis hin zum ausgewachsenen Floh bei Ihnen statt. Hier kann nur ein Schädlingsbekämpfer die richtigen Mittel und die notwendige Behandlungsfrequenz für eine wirksame Eindämmung des Befalls bestimmen.

Professionelle Flohbekämpfung

Besonders entscheidend bei der Flohbekämpfung sind das frühzeitige Erkennen und die Auswahl der geeigneten Bekämpfungsmittel. Ihre Haustiere sollten Sie vom Tierarzt mit Flohmitteln behandeln lassen. Den Teppich und die Polster rund um die Schlafstelle des Tieres sollten Sie gründlich reinigen und absaugen. Diese Bereiche sollten Sie auch mit Insektiziden, die gegen Flöhe wirksam sind, behandeln.

Schutz vor Flöhen für Haus und Wohnung

Flöhe treten meist in Zusammenhang mit Haustieren auf. Entweder halten Sie momentan Haustiere oder in Ihrer Wohnung wurden in der Vergangenheit Haustiere gehalten. Flöhe können Krankheiten übertragen, was jedoch in Deutschland nur in selten der Fall ist. Der Juckreiz durch die Flohbisse zählt zu den Hauptbeeinträchtigungen für Menschen. Dabei springen Flöhe nur in Ermangelung anderweitiger Wirte auf Menschen über.

Identifikation von Flöhen

In Deutschland existieren verschiedene Arten von Flöhen. Die meisten Floharten sind zwischen 2 und 3 mm lang und rot oder braun.

Flöhe ernähren sich vom Blut von Warmblütlern, wobei sie deren Haut durchbohren. Die Larven von Flöhen ernähren sich hingegen nicht von Blut, sondern von organischen Stoffen, die sie in Betten und Teppichen finden. Durch regelmäßiges staubsaugen kann so der Lebenszyklus von Flöhen behindert werden. Die Puppen von Flöhen können zwei Jahre in einem Ruhestadium überleben. Daher ist es möglich, dass ein Befall mit Flöhen über lange Zeit unerkannt bleibt. Die Puppen von Flöhen erwachen dann durch Vibrationen von Fußtritten wieder zum Leben.

Die verschiedenen Arten von Flöhen

Hundeflöhe ernähren sich vom Blut befallener Hunde. Manchmal finden sich Hundeflöhe auf Katzen oder spring sogar auf den Menschen über. Der Hundefloh kann bis zu 15 cm weit spring. So bewegt er sich von Wirt zu Wirt. Der Hundefloh lebt auch auf Rasenflächen und springt von dort auf einen vorbeilaufenden Wirt. Flohbisse sind extrem unangenehm. Sie können Jucken, Haarausfall und schwere Rötungen hervorrufen. Sogar Hautinfektionen und starke allergische Reaktionen treten nach Flohbissen auf.

Auch Katzenflöhe beißen Menschen. Allerdings können Katzenflöhe sich nicht auf der menschlichen Haut festhalten. Deshalb beißt der Katzenfloh meist nur Menschen, wenn diese Katzen streicheln oder den Schlafplatz einer Katze reinigen.

Die meisten Katzenflöhe finden sich nicht auf dem Tier, sondern auf dem Teppich oder den Polstern rund um den Schlafplatz der Katze. Die meisten Flohbisse am menschlichen Körper treten deshalb an den Füßen oder Knöcheln auf. Hier können die Flöhe leicht Zugang finden.

Für unsere Haustiere sind Flohbisse viel unangenehmer als für den Menschen. Bei den meisten Menschen lösen Flohbisse nur Unbehagen aus. Flohbisse erkennt man an einem winzigen roten Punkt, der von einer geröteten Stelle umgeben ist. Die Haut schwillt meist nicht stark an, sowie es von stechenden Insekten bekannt ist. Flohbisse spürt man sofort. Die einzelnen Bisse sind jedoch nicht sehr schmerzhaft. Kinder sind von Flohbisse besonders gefährdet, da sie häufig auf dem Fußboden spielen und damit für die Flöhe einfacher zu erreichen sind. Sollten nach Flohbissen bei Ihnen allergische Reaktionen auftreten, sollten Sie einen Arzt oder Apotheker aufsuchen.

Wichtig ist der Unterschied zwischen Flohbissen und den Stichen von Bettwanzen. Stiche von Bettwanzen treten meist in einer Reihe auf. Wenn Sie sich unsicher sind, welche Art von Befall bei Ihnen vorliegt, können Sie gerne mich mit einer Begutachtung der Räume beauftragen. Als erfahrener Schädlingsbekämpfer erkenne ich schnell, welche Art von Flohbefall vorliegt und welche Maßnahmen getroffen werden müssen.

Auch der sorgfältigste Schutz und die beste Vorbeugung verhindern nicht, dass Tiere von Flöhen befallen werden. Meist erkennt man den Flohbefall relativ leicht, da sich der Liebling häufig kratzt und damit versucht, die Flöhe aus seinem Fell zu bekommen. Hunde beißen auch oft in ihr Fell, um die Flöhe loszuwerden.

Acht Tipps zur Flohbekämpfung

  1. Teppiche und Schlafstellen rund um den Lieblingsplatz des Haustieres sollten regelmäßig und gründlich gesaugt werden. Damit können Sie viele Flöhe und deren Larven beseitigen. Den Staubsaugerbeutel sollten Sie nach erfolgreicher Reinigung entsorgen.
  2. Vorleger und Hundebetten sollten Sie immer im Freien ausschütteln.
  3. Katzenbetten oder Hundedecken sollten Sie mindestens bei 60° in der Waschmaschine waschen. So stellen Sie sicher, dass alle Flöhe und deren Larven abgetötet werden.
  4. Vermeiden Sie es, den Schlafplatz des Tieres innerhalb der Wohnung umzuziehen. Damit würden sie die Flöhe von einem Zimmer ins andere übertragen.
  5. Stellen Sie, sofern möglich, Hunde- oder Katzenbetten nicht auf Teppichböden.
  6. Bei einem kleinen Befall mit Flöhen können Sie ruhig mit handelsüblichen Mitteln gegen Flöhe vorgehen. Dazu eignen sich Pulver oder Sprays.
  7. Die Behandlung des Schlafplatzes und die direkte Umgebung um den Schlafplatz sollten Sie in regelmäßigen Abständen wiederholen, um alle Entwicklungsstadien der Flöhe abzutöten. Auch Lieblingsplätze der geliebten Haustiere müssen behandelt werden.
  8. Vergessen Sie auch nicht, Ihre Lieblinge mit einem Flohhalsband auszustatten.

Es gibt allerdings auch Fälle, in denen Sie unbedingt einen erfahrenen Kammerjäger zu Rate ziehen sollten. Dies ist insbesondere der Fall, wenn es sich um einen etablierten Flohbefall handelt. Dabei sind mehrere Zimmer befallen und die Flöhe lassen sich durch handelsübliche Mittel nicht mehr bekämpfen. Ein erfahrener Schädlingsbekämpfer verfügt über spezielle Mittel, die eine sichere und wirksame Floh-Bekämpfung sicherstellen.